Sonntag, 6. Juni 2010

1. Open Air Brunch in Angermünde

Am 6.6. war es nun zum 6. Mal soweit- Brunch in Angermünde. Wir hatten ein wunderbares pralles Sonnenwetter auf dem Marktplatz auf dem wir diesmal unsere 1. Veranstaltung hatten.

Redner war, wie man auf dem Bild erkennen kann diesmal auch jemand anderes- Jos Tromp sprach darüber, wie wir mit unserem Vertrauen umgehen können.

Begleitet wurde er von einigen jungen Predigern aus dem CGW, die die Atmosphäre eines Brunches miterleben wollten.



Ein weiteres Novum war der Auftritt von Sachar Bialecki aus Berlin.

Der Berufsmusiker gestaltete den musikalischen Rahmen mit viel Gefühl und brachte eine spürbar positive Atmosphäre in den sehr belebten Außenbereich vor dem Cafe.








Auf dieser Aufnahme kann man die etwa 50 Besucher unseres Brunches erkennen.

Ein bunter Mix aus Stammgästen, spontaner Laufkundschaft und einigen Freunden aus Schwedt und unserer hessischen Partnergemeinde,

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese öffentliche und positive Veranstaltung viel Potential hat.

Ganz unverkrampft und locker kommen Menschen zusammen um Gutes zu genießen.

Und alle Gute Gabe kommt ja laut der Bibel von Gott (Jakobusbrief 1,17).
Also danke Gott!!!

Sonntag, 30. Mai 2010

Scotland the brave

Vom 7. bis 12. Mai machte sich Mika in die Heimat Bravehearts auf. Er besuchte einen Freund in Edinburgh und ging mit ihm auf einen Trip von etwa 750 Meilen quer durch die Highlands. Warum Schottland? Mit ein paar Bildern will ich zeigen warum!

Hier befinden wir uns auf der Princess Street in Edinburgh. Tausende Leute durchkreuzen die schottische Hauptstadt, Einkaufstempel und Dudelsackspieler locken Einheimische wie Touristen.

Empfehlenswert ist die faszinierende Nationalgallerie von Schottland, die nicht nur prunkvoll sondern auch kostenlos zu besichtigen ist.

Ebenfalls auf der anderen Straßenseite kann man die Altstadt samt Castle und unzähligen Kirchen finden. Im protzigen Hotel auf dem Foto bin ich aber nicht abgestiegen.:)


Hier seht ihr mich am Loch Ness im Great Glen. Ich könnte jetzt anfangen zu fabulieren, aber ehrlich gesagt ich habe kein Monster entdecken können. Wobei schon die Bibel davon spricht, dass Gott auch die Seeungeheuer geschaffen hat.

Wie dem auch sei- Atemberaubend waren die Berge und Serpentinen, die in den kommenden Tagen das Bild bestimmten.





Wer mich kennt, weiß dass ich Single Malt und Blended Scotch gut auseinander halten kann. Hier seht ihr mich beim obligatorischen Distillery-Besuch bei Glenmorangie in Tain.

In der Halle mit den Brennkesseln (stills) war es ganz schön heiß- im Fasslager dafür angenehm kühl.

Ich könnte viel über Wisky erzählen- aber letztendlich ist und bleibt es ja Geschmackssache und daher der persönlichen Prüfung anbefohlen.


Mitten im Mai im Schnee stiefeln? In Nordschottland kein Problem. Auch wenn die Berge hier maximal 1200m hoch sind - wenn hier erst mal Schnee liegt-dann liegt er halt.

In diesem Tal gab es ein phantastisches Echo und weniger als eine Handvoll Menschen.

Auch wenn ich in der Uckermark einiges an Natur gewohnt bin- das hier ist FREIHEIT!



Wenn Du immer mehr nach Norden fährst kommst du irgendwann am Ende der Insel an.


Hier wehte eine steife Briese, die Brandung der Wellen war nicht schlecht und auf endlosen Serpentinen der SingleTrackRoad begegnet man oft unerwartet herrenlosen Schafen, die keinen Respekt vor dem Leihwagen zeigen.

Auch das ist FREIHEIT!


Die Tundraartigen Täler in Nordwestschottland haben neben kargen Bergen auch malerische Kolonien von Ginstergebüschen anzubieten.

Wenn Du hier oben bist, in einem verfallenen Schafstall übernachtest oder einen der Monroes besteigst, dann spürst Du es- FREIHEIT!

Dafür kämpfte William Wallace- und nebenbei bemerkt auch der Zimmermann aus Nazareth.

Dienstag, 7. Juli 2009

Hurra Hurra - Die Babies sind da!

Dürfen wir vorstellen:

Larissa und Lars Henrik Fritz
haben die Bühne betreten!

Sie sehen noch etwas müde aus, aber 37 Wochen in Mamas Bauch haben ja auch nicht ganz zum ausschlafen gereicht:)

Larissa kam am 6.7.2009 um 19.57 als Erste. 2980 Gramm- 48 Zentimeter hatte sie als Startgewicht und seitdem ist sie sehr fidel und fordert energisch ihr Trinken ein.

Lars Henrik startete eine Viertelstunde später mit leichten 2260 Gramm und 44 Zentimetern. Auch er hat sich super gemacht und schaut mit süßen großen kleinen Äuglein in die neue Welt .

Wir alle sind froh die 19 Stunden Geburtsmarathon bewältigt zu haben und danken Gott dem Schöpfer des Lebens für die Erhörung vieler kleiner und großer Gebete.

Montag, 2. Februar 2009

Wachsen Wachsen Wachsen

Wachstum lautet für dieses Jahr die Devise in unserer Muttergemeinde Schwedt.

Wachstum können wir beobachten, messen, unterstützen oder auch hindern.

In der Bibel finden wir viele Aussagen von Jesus, die von einem Wachstums- selbstverständnis sprechen. Gottes Machtbereich wächst unaufhörlich und doch oft auch kaum wahrnehmbar (vgl. Mt. 13 Gleichnisse).

Wenn man Wachstum nicht erwartet oder einplant, dann kann auch der netteste Blumentopf zu eng werden oder das noch so geistliche Christsein zur Routine werden.

Wir wollen Gott aber bitten und von ihm erwarten, dass sein Einfluss bei den Menschen in unserem Umfeld größer wird. Als Gemeinde investieren wir in dieser Zeit in unserer Kleingruppen und hoffen auch dort auf Wachstum. Mal sehen, was Gott so im Wirtschaftskrisenjahr 2009 an Wachstum vor hat.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Reifezeiten

Am 7. Dezember beging Mika im Kreis von Freunden und Verwandtschaft seinen 30. Geburtstag. Als "Attraktion" hatte Mika einen 30 Jahre alten Silvaner Weisswein von der Mosel bei Ebay ersteigert.

Spannend war nun die Frage ob die 30 Jahre dem Wein zur Vollendung verholfen hatten oder ob sie den lieblichen Saft zu Essig werden ließen.

Bevor das Rätsel gelöst werden soll, eine kleine Zwischennote:

Regt das Schicksal des Weines nicht auch Selbstreflexionen an? Haben die Jahre mich reifer werden lassen? Bin ich genießbarer für andere Menschen geworden? Ist mein Leben ein Stück mehr dem Leben Jesu ähnlicher geworden- der ja in mir lebt? Oder haben Jahre des Kampfes und der Persönlichkeitsbildung die Süße der Jugend in die Bitterkeit des Erwachsenendaseins gewandelt?

Beim Wein geht es in dieser Frage einerseits um eine fachgerechte Lagerung. Also um die äußeren Umstände. Andererseits geht es aber auch um die Qualität der Beeren, denn deren Fruchtsäuren arbeiten auch während der Lagerung. Analog hängt auch das Reifen eines Menschen von äußeren Faktoren und einem selbst ab.
Äußerer Faktor sind nicht nur Lebensumstände und Mitmenschen- es ist auch der Einfluss und die Beziehung zu Gott, die eine Persönlichkeit prägen. Immanenter Faktor ist dagegen der eigene Wille, der Gutes oder auch Schlechtes veranlassen kann, je nachdem ob er sich selbst (Römer 7) oder Gottes Einfluss (Römer 8) folgt. Kleine und auch größere Entscheidungen sind also gefragt und beeinflussen den Weg zur Reife (Gottes Ziel) oder zu einem faden Leben (EGO) ohne merklichen Tiefgang und möglicherweise auch einer widerlichen Geschmacksnote.

Soweit mal die Zwischennote!

Das Experiment glückte- der Wein hatte an sich gearbeitet und entwickelte ein feines Sherry- Aroma. Es gab kaum Schwebstoffe und die Farbe war quasi bernsteinfarben. Auch die unabhängige Meinung anderer Geburtstagsgäste bescheinigte dem Experiment Erfolg.

Auch wenn es für Bilanzen noch recht früh ist, kann ich an meinem Leben diverse Reifeprozesse ausmachen, die ich mehrheitlich der Zuwendung meines Herrn Jesus Christus verdanke. Andere Prozesse sind am Laufen. Weitere werden folgen.

Möge mein Leben etwas sein, an dem Gott weiter seine Größe verherrlichen kann.

Samstag, 25. Oktober 2008

Gemeindeausflug nach Basel

Vom 17.-20. Oktober nahmen wir an der diesjährigen Gemeindefreizeit der Freien Christengemeinde Schwedt nach Basel teil. Auf dem St. Chrischona, dem Hausberg Basels (Foto) waren wir mit 24 Teilnehmern im gleichnamigen theologischen Seminar einquartiert.



Das Wetter war ungelogen so sonnig, wie auf dem Bild. So stand genießen und durchatmen auf dem Tagesplan.

Wir bekamen Einblicke in die 170 jährige Geschichte dieses Glaubenswerkes und erkannten gerade aus den Gründerzeiten etliche Parallelen zu unserer Situation in Angermünde. Fast 6000 Prediger wurden bislang auf "dem Berg" ausgebildet und haben ihre Spuren in der Welt hinterlassen.
Spuren hinterlassen wollen wir auch! Daher ermutigte uns dieser Kurztrip auch unser Vertrauen fest auf Jesus zu setzen und ihm weiter zu vertrauen.