Montag, 2. Februar 2009

Wachsen Wachsen Wachsen

Wachstum lautet für dieses Jahr die Devise in unserer Muttergemeinde Schwedt.

Wachstum können wir beobachten, messen, unterstützen oder auch hindern.

In der Bibel finden wir viele Aussagen von Jesus, die von einem Wachstums- selbstverständnis sprechen. Gottes Machtbereich wächst unaufhörlich und doch oft auch kaum wahrnehmbar (vgl. Mt. 13 Gleichnisse).

Wenn man Wachstum nicht erwartet oder einplant, dann kann auch der netteste Blumentopf zu eng werden oder das noch so geistliche Christsein zur Routine werden.

Wir wollen Gott aber bitten und von ihm erwarten, dass sein Einfluss bei den Menschen in unserem Umfeld größer wird. Als Gemeinde investieren wir in dieser Zeit in unserer Kleingruppen und hoffen auch dort auf Wachstum. Mal sehen, was Gott so im Wirtschaftskrisenjahr 2009 an Wachstum vor hat.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Reifezeiten

Am 7. Dezember beging Mika im Kreis von Freunden und Verwandtschaft seinen 30. Geburtstag. Als "Attraktion" hatte Mika einen 30 Jahre alten Silvaner Weisswein von der Mosel bei Ebay ersteigert.

Spannend war nun die Frage ob die 30 Jahre dem Wein zur Vollendung verholfen hatten oder ob sie den lieblichen Saft zu Essig werden ließen.

Bevor das Rätsel gelöst werden soll, eine kleine Zwischennote:

Regt das Schicksal des Weines nicht auch Selbstreflexionen an? Haben die Jahre mich reifer werden lassen? Bin ich genießbarer für andere Menschen geworden? Ist mein Leben ein Stück mehr dem Leben Jesu ähnlicher geworden- der ja in mir lebt? Oder haben Jahre des Kampfes und der Persönlichkeitsbildung die Süße der Jugend in die Bitterkeit des Erwachsenendaseins gewandelt?

Beim Wein geht es in dieser Frage einerseits um eine fachgerechte Lagerung. Also um die äußeren Umstände. Andererseits geht es aber auch um die Qualität der Beeren, denn deren Fruchtsäuren arbeiten auch während der Lagerung. Analog hängt auch das Reifen eines Menschen von äußeren Faktoren und einem selbst ab.
Äußerer Faktor sind nicht nur Lebensumstände und Mitmenschen- es ist auch der Einfluss und die Beziehung zu Gott, die eine Persönlichkeit prägen. Immanenter Faktor ist dagegen der eigene Wille, der Gutes oder auch Schlechtes veranlassen kann, je nachdem ob er sich selbst (Römer 7) oder Gottes Einfluss (Römer 8) folgt. Kleine und auch größere Entscheidungen sind also gefragt und beeinflussen den Weg zur Reife (Gottes Ziel) oder zu einem faden Leben (EGO) ohne merklichen Tiefgang und möglicherweise auch einer widerlichen Geschmacksnote.

Soweit mal die Zwischennote!

Das Experiment glückte- der Wein hatte an sich gearbeitet und entwickelte ein feines Sherry- Aroma. Es gab kaum Schwebstoffe und die Farbe war quasi bernsteinfarben. Auch die unabhängige Meinung anderer Geburtstagsgäste bescheinigte dem Experiment Erfolg.

Auch wenn es für Bilanzen noch recht früh ist, kann ich an meinem Leben diverse Reifeprozesse ausmachen, die ich mehrheitlich der Zuwendung meines Herrn Jesus Christus verdanke. Andere Prozesse sind am Laufen. Weitere werden folgen.

Möge mein Leben etwas sein, an dem Gott weiter seine Größe verherrlichen kann.

Samstag, 25. Oktober 2008

Gemeindeausflug nach Basel

Vom 17.-20. Oktober nahmen wir an der diesjährigen Gemeindefreizeit der Freien Christengemeinde Schwedt nach Basel teil. Auf dem St. Chrischona, dem Hausberg Basels (Foto) waren wir mit 24 Teilnehmern im gleichnamigen theologischen Seminar einquartiert.



Das Wetter war ungelogen so sonnig, wie auf dem Bild. So stand genießen und durchatmen auf dem Tagesplan.

Wir bekamen Einblicke in die 170 jährige Geschichte dieses Glaubenswerkes und erkannten gerade aus den Gründerzeiten etliche Parallelen zu unserer Situation in Angermünde. Fast 6000 Prediger wurden bislang auf "dem Berg" ausgebildet und haben ihre Spuren in der Welt hinterlassen.
Spuren hinterlassen wollen wir auch! Daher ermutigte uns dieser Kurztrip auch unser Vertrauen fest auf Jesus zu setzen und ihm weiter zu vertrauen.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Lebensräume gestalten

Am 12. 10. 2008 war es zum 2. Mal so weit.
Es wurde wieder kräftig in Angermünde gebruncht.
Wir wollten damit einen Raum schaffen, wo Angermünder sich begegnen können, durch gute Dinge gesegnet werden und auch etwas von Jesus erfahren.

Von den 69 Erwachsenen Gästen (+etwa 15 Kindern) die wir zählten war die überwiegende Mehrheit diesmal gemeindefremd.



Die Livemusik kam diesmal vom Rostocker Duo "FabTon", die mit jazziger Hintergundmusik, teils lustigen und teils bekannten Songs zur super Stimmung beitrugen.
Ihre Musik war allen ein Zeichen dafür, dass Gott Menschen Lebensfreude und künstlerische Begabung schenken kann und Christen auch unkoventionelle Themen, wie das "Pups-Lied" aufgreifen:)






Bei Mikas Kurzvortrag zum Thema "Verlust" gebrauchte er das bekannte Bild vom halbleeren Glas. Es war deutlich spürbar, dass sich viele unserer Gäste intensiv mit der Thematik auseinandersetzen und ihnen der Vortrag eine Hilfe war.
Mika sprach von Jesus Christus, der Menschen in ihrem Verlust trösten will und sogar Leben im "Cola-" Überfluss schenken will. Letztlich muss ja jeder seine eigenen Erfahrungen mit ihm machen.

Und eben dieser Jesus Christus schenkte es auch, das wir in intensiven Gesprächen für Menschen da sein und hoffentlich auch in der Folgezeit als Ansprechpartner vor Ort dienen können. Wir haben es genossen, Menschen zu segnen und in Kontakt mit Jesus zu bringen. Die spannende Frage ist nur, wie es für uns und Einzelne weiter gehen wird.

Sonntag, 14. September 2008

Richtige Worte fallen schwer

Ab September 2008 habe ich begonnen im Auftrag eines ortsansässigen Bestattungs-institutes weltliche Trauerreden zu halten.

Mir ist dabei die Begleitung der Trauerfamilie und eine intensive Recherche über das Leben der Verstorbenen sehr wichtig. "Der Kunde ist König!"

Sehr herausfordernd ist es für mich das Thema Tod aus "unchristlicher" Perspektive zu verarbeiten, da dort natürlich christliche Hoffnung fehlt und ich auch im Nachhinein nicht biblische Wahrheiten dazu einbringen kann.

Interessant ist auch der Bereich der Trauerlyrik, den ich mir nach und nach erschließe. Ich bin dankbar für die Herausforderung Menschen in Trauer zu begleiten und ihnen diesen Abschied so stark wie möglich zu erleichtern.

Samstag, 16. August 2008

Mika bei der Feuerwehr



Nach einem Jahr Abstinenz zog es Mika Mitte Juli ´08 wieder zu den Kameraden in blau.
Kameradschaft & technische Ausrüstung befinden sich auf gutem Niveau.
Mal sehen was es so gibt. Die ersten Einsatzfahrten hat Mika auch schon hinter sich.

Mittwoch, 13. August 2008

Stadtfest Ultimate

Anfang Juli feierten wir in Angermünde das Stadtfest zum 775. Geburtstag.

Das anthropozentrische Motto: "Wir für uns" spiegelte sich unter anderem auch in dem Festumzug wider, an dem über 60 Wagen teilnahmen.

Getreu seinem Motto" Wie Jesus bei den Menschen sein!" unterstützte Mika Freunde aus dem Hauskreis als Augustiner-Mönch. Bei der dargestellten Szene aus der Ketzer-Vergangenheit Angermündes wies er auf die Bibel pochend hin, dass man Gottes Willen nur daraus erkennen kann.













"No risk -no fun"- auch beim ersten Angermünder Hirschschwimmen machte Mika mit.
Nachgestellt wurde bei diesem Wettkampf die Sage, nach welcher ein Hirsch sich quer über den Mündesee vor seinen Jägern in die Stadt geflüchtet hatte.
Nun gehört der Hirsch zum Stadtwappen.
Wer Mika, weiss das Sport nicht gerade zu seinen Stärken zählt. Daher verwundert der 16. Platz bei 16 Wettkampfteilnehmern nicht sonderlich.















Beim Stadtfest gab es aber auch irre viele Attraktionen, bei denen Mika Vereine und Leute kennenlernen konnte.
Es gab diverse Live-Bühnen, einen Mittelaltermarkt, ein größeres Blasmusikfestival und atemberaubende Aussichten von einem 80m hohen Krankorb.